Marcus und Manuela hatten sich mit feinen Pinseln bewaffnet, um die Schienenprofile an den Modulübergängen wieder mit Rostfarbe zu lackieren. Beim Streichen der Modulkästen mit grauem Lack hatten diese auch einige Farbe davon abbekommen. Auch die Flügelschienen und Oberseiten der Radlenker wurden wieder mit Rost versehen. Im selben Durchgang sind die Gleise gründlich mit Feuerzeugbenzin gereinigt worden, was uns beim Aufbau auf dem Treffen dann erspart bleibt.

Während die Arbeit an der Elektrik kaum zu fotografieren ist, hat sich aber auf der Oberseite des Moduls wenigstens etwas getan. Die Bahnsteigkanten sind inzwischen vollständig gesetzt worden. Für die Abgüsse der Formen aus der Werkstatt Spörle haben wir Gips der Firma Dentona benutzt, der aus der Dentalbranche kommt, inzwischen aber auch gerne an Modellbauer verkauft wird:
Vor allem der Gips "form plaster" eignet sich durch seine Fließeigenschaften hervorragend für den Formenguss. Trennmittel oder auch Rütteltische sind damit überflüssig!
Die Bahnstiege wurden dann mit Styrodur aufgefüttert, auf das noch Betonplatten bzw. Splitt aufgebracht wird. Zunächst haben wir die Oberfläche nur mit grauer Dispersionsfarbe gestrichen, während die Bahnsteigkanten mit einer relativ dünnen Mischung aus weiß, schwarz und ein paar Tropfen gelb der wasserlöslichen Vallejo-Farben gestrichen wurden.

Zug um Zug ging es dann auch mit den Antriebskästen und Drahtzugleitungen weiter. Jan und Heiner haben Pläne und zahllose Bilder herangezogen, um diese markanten Teile des mechanischen Stellwerks möglichst vorbildnah zu platzieren. So werden die Zungen der DKW von der (im Foto) rechten Seite angetrieben, während die Laterne links liegt und auch von dort angesteuert wird. Die Rollenhalter für die oberirdische Fortsetzung der Drahtzugleitungen werden aber erst nach dem Einschottern gesetzt.
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