Montag, 17. März 2014

Ludwigshafen in Walburg

Als ich mich am vergangenen Wochenende der landschaftlichen Ausgestaltung entlang der Strecke nach Velmeden/Epterode angenommen habe, wurden die brandneuen Om 19/Om Ludwigshafen von REE-Modeles ausgeliefert. Anhänger der frühen Epoche III können sich über die hervorragend gestalteten Modelle besonders freuen, die bei der DB bis etwa 1960 im Einsatz waren. Selbstredend mussten die beiden Wagen sogleich zum Photoshooting in die Zeche rollen.


Mehr zur Gestaltung der Landschaft folgt hier in Kürze …

Montag, 20. Januar 2014

Großübung

Manche Dinge lassen sich nur dann testen, wenn ein Bahnhof ganz aufgebaut ist und Fahrbetrieb durchgeführt werden kann – das haben wir zumindest am Beginn so mancher Treffen schmerzhaft erleben müssen. Daher wollten wir nach einigen Anpassungen und Umbauten von Elektrik und Sicherungstechnik einen vollständigen Test durchführen. Unser Bahnhof ist aber etwas größer, so das aus dem geplanten Probeaufbau gleich eine Großübung wurde.

Walburg passt aufgebaut in eine kleine Turnhalle oder – wie in diesem Falle – die Aula einer ehemaligen Schule im hessischen Bergland. Neben dem Bahnhof selbst hat an jedem Ende noch etwas Strecke sowie je ein Schattenbahnhof Platz gehabt, so dass wir für unser Test- und Übungstreffen ein kleines Arrangement aufbauen konnten. Mithilfe einer handvoll freiwillig angereister FREMOhikaner haben wir den Bahnhof komplett durchtesten können und sogar noch zwei Fahrpläne durchgespielt, die das Fahrplanbüro Berlin (Dank an Tobias, Martin und den unermüdlichen Heiko) nebst Arrangementplanung für uns erstellt hatte.

Der Betrieb beschränkte sich weitgehend auf das Fahren von Zuggarnituren, da wir vor allem die Sicherungstechnik im Stellwerk testen wollten. Hier konnten wir einige Fehler beheben und ein neues Signal samt Fahrstraßen testen. Der Streckenblock hat uns noch einige Aufgaben bis zum nächsten Einsatz Anfang April gestellt.

So ganz nebenbei haben einige fleißige Hände auch dafür gesorgt, dass die Telegrafenmasten entlang der Strecken gesetzt wurden. Und als Gastgeschenk hat Walburg jetzt vorbildliche Bahnhofsschilder und die prägnante Kombination aus Schild und Uhr auf dem Inselbahnsteig. Vielen Dank, Matthias!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Es sprießt …

Wie in den letzten Posts bereits zu erkennen war, ist die Ausgestaltung der Landschaft jetzt ein Schwerpunkt unseres Projekts. Gut drei Jahre ist es inzwischen her, dass wir dem Bereich zwischen dem Verladebunker und dem nördlichen Modulende eine Grundbegrünung verpasst hatten. Jetzt ist der Aufbau der nächsten Vegetationsschicht erfolgt. Hierzu wurden Grasfasern verschiedener Längen (2, 4 und 6 mm) und verschiedener Farben aufgebracht. Fertig ist die Vegetationsschicht noch lange nicht, aber der Zwischenstand sieht so aus:


Mehr dazu kommt demnächst.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Mastkur für Walburg

Nein, keine Angst, wie haben uns am vergangenen Wochenende nicht übermäßig mit Kalorien belastet, dafür aber den Bahnhof mit einigen Masten bestückt. Findige Leser hatten beim letzten Blogeintrag bereits gesehen, dass unser Bahndamm bereits mit einigen senkrechten Elementen bestückt war. Doch bevor es mehr dazu zu sehen gibt, noch ein anderes Thema: Lampenmasten

Im Bahnhof Walburg gab es eine Reihe unterschiedlicher Lampen. Insgesamt etwa 15 Stück sind dabei die typischen DB-Lampen mit geknicktem Lampenträger für Leuchtstoffröhren der frühen Nachkriegszeit. Ein maßstäbliches Modell davon gibt es nicht. Am nächsten kommt das hier sichtbare Modell von Viessmann, dessen Masthöhe im Vergleich zum Vorbildfoto auf dem Bildschirm aber viel zu groß ist. Leider fehlen uns aber jegliche Maße des Vorbilds. Wenn ein geneigter Leser  Vorbildinformationen zu diesem Lampentyp besitzt, so würden wir uns sehr über sachdienliche Hinweise freuen.



Ein wesentlicher Ertrag des vergangenen Wochenendes ist das Vorbereiten und "Einpflanzen" von Telegrafenmasten. Hilfreiche Vorbildinformationen zu Telegrafenmasten und deren Aufstellung gibt es bei Modellbahn Online. Wir haben die Traversen und auch die Masten vor einiger Zeit im Rahmen einer der berüchtigten FREMO-Sammelbestellungen bei Nils Hirche beschafft; inzwischen sind die Teile auch dauerhaft bei Wagenwerk erhältlich.



Die Traversen aus Messing werden brüniert und nach dem Verkleben mit dem gebeizten Holzmast werden die Isolatoren mit weißem Lack abgesetzt. Wie hier gut zu sehen ist, werden die Masten in Holzdübel gesteckt, die in die Module eingesetzt werden. Für abgestützte Masten oder A-Masten haben wir aus Stabilitätsgründen Messingrohr verwendet, das anschließend braun lackiert wird.



Die Dübel werden mit den Masten senkrecht ausgerichtet und mit einer Klemmpinzette fixiert, solange der Kleber abbindet.



Hier ist ein A-Mast zu sehen, der aus verlöteten Messingrohren entstanden ist. Die Traversen mussten dafür verlängert werden, allerdings können sie mit dem Mast verlötet werden und ergeben so eine relativ stabile Konstruktion.



Auf den folgenden Bildern sind nicht nur die Masten entlang der Ausfahrt in Richtung Hessisch-Lichtenau zu sehen, sondern man kann auch die ersten oberirdischen Rollenhalter ausmachen. Hier haben wir auf die Produkte von Weinert-Modellbau zurückgegriffen, die nach dem Verlöten ebenfalls brüniert wurden.





Auch wenn noch viele Dinge wie Lampen, Bäume und Sträucher fehlen, so wirkt sich unsere Mastkur schon ganz positiv auf den Gesamteindruck aus …

Sonntag, 8. September 2013

Spätsommer



Das Stellwerk und die dazugehörige Sicherungstechnik samt Streckenblock fordern große Konzentration und viel Zeit für die Umsetzung. Die dabei erreichten Fortschritte sind leider kaum im Bild darzustellen.

Zur Abwechslung und Entspannung durfte mal wieder etwas Gras in Walburg wachsen. Die echte Jahreszeit passt zur im Modell dargestellten – die Lichtstimmung auch.