Wir haben inzwischen einen passenden Anhänger für Transport und Lagerung unseres Bahnhofs gefunden. Demnächst mehr dazu ...
Sonntag, 9. September 2007
Dienstag, 28. August 2007
Bauwochenende August 2007
Vor dem nächsten FREMO-Einsatz in Rheda haben wir uns vorgenommen, einige sichtbare Fortschritte beim Weiterbau des Bahnhofs zu erreichen. Deswegen waren wir am vergangenen Wochenende wieder aus allen Himmelsrichtungen in die Rhön aufgebrochen, um einige Tage n den vielen unterschiedlichen Baustellen zu arbeiten. Dank der zwei FREMO-87-erfahrenen "Gastarbeiter" Wolfgang und Nils aus dem Sauerländischen, konnten vor allem der Gleisbau und das anschließende Lackieren der Weichenstraßen gut vorankommen. Insgesamt waren wir mit neun Personen am Werkeln - nicht zu vergessen unsere herzlichen Gastgeber, die uns mit Rhöner Grillgut und lokalen Getränken immer gut versorgt haben.
Wolfgang reinigt die Gleise vor dem Lackieren mit Spiritus von Fett und Lötrückständen, damit die Farbe anschließend gut haftet. Deutlich ist noch der Unterschied zwischen den Industriegleisrosten der Tillig-Flexgleise und den gefrästen Pertinax-Gleisrosten der Weichen zu sehen.
Und plötzlich sah alles ganz anders aus: Die Weichen und Gleise mit Holzschwellen sind in einem einheitlichen Braunton lackiert. Danach müssen die Schienenköpfe gründlich mit feinsten Schmirgelklötzen gereinigt werden.
Unterdessen hat sich Harry - wie fast immer - der Elektrik angenommen. Da das Wetter gut war, konnte er wenigstens teilweise unter freiem Himmel die Funktion der Weichenansteuerung und Rückmeldung prüfen. Hier sieht man ihm mit dem kleinen Stellpult des Wärterstellwerks Ww, das für den Bahnhofskopf in Richtung Kassel (Westen) zuständig ist.
Gerd hat - diesmal unterstützt von Nils - wieder tausende von Weichennägeln gesetzt, bevor auch dieses Segment auf der Oberfläche seine Grundierung mit Dispersionfarbe in umbra erhalten konnte.
An diesem Segment, das sich links an das oben gezeigte anschließt, ist der grundsätzliche Aufbau unserer Landschaft zu sehen. In die grundierten Kästen habe ich zwischen die senkrechten Spanten schichtenweise Styrodur geklebt, das mit Hilfe einer Thermosäge zugeschnitten wurde. Mit Cutter und Raspel habe ich dann die fertige Landschaftskontur herausgearbeitet. Als weiteres wichtiges Werkzeug ist dabei ein Staubsauger stets zu Hand, denn die Schnitzel und Brösel des Styrodurs suchen sofort das Weite.
Hier unterquert eine Straße die Bahntrasse. Da wir den Durchlass erst später bauen werden, wird seine Größe und passende Position mit einem Pappmodell dargestellt. Die Straße und den abzweigenden Seitenweg habe ich mit einem Filzstift markiert. Rechts ist die Landschaftskontur inzwischen schon fertig bearbeitet.
Schließlich wird die Oberfläche mit einer dünnen Schicht aus Fliesenkleber "versiegelt". Der ist flexibel genug, um Schäden beim späteren Modultransport gering zu halten, kann aber auch in etwas dickeren Schichten zum freien Modellieren verwendet werden. Den Bereich um den Durchlass habe ich dabei noch ausgespart, damit für den Einbau später noch genügen Platz ist.
Sonntag, 5. August 2007
Links zu Einsätzen von Walburg
Da Martin heute einen Link zum Blog unseres Projekts im Forum "Historische Bahn" gepostet hat, sah ich mich gezwungen, wenigstens etwas Neues über unser Projekt zu berichten. Beim letzten Basteln vom 29.6. bis 1.7.habe ich keine Fotos gemacht und deswegen auch keinen Bericht darüber geschrieben. Die Resultate kommen vielleicht beim nächsten Mal dann gesammelt.
Dafür habe ich aber eine Linkliste zu den Einsätzen des Bahnhofs Walburg auf bisherigen FREMO-Treffen angefangen. Diese findet sich in der rechten Spalte. Es sind zwar erst zwei, aber Ende September geht es in Rheda zum dritten Auftritt.
Montag, 7. Mai 2007
Bauwochenende Mai 2007
Nachdem wir uns zum letzten Mal im März bei einem halben Meter Neuschnee in der Rhön getroffen haben, schien am vergangenen Wochenende ununterbrochen die Sonne, so dass wir mit insgesamt acht Walbürgern auch im Freien ausdehnen konnten. Wir haben parallel an mehreren Gewerken gearbeitet und sind dadurch für die Vorbereitung des nächsten Einsatzes von Walburg im Oktober in Rheda ein gutes Stück voran gekommen.
Holzarbeiten
Jan konnte die noch fehlenden Transportbretter für die Kurvenmodule in Richtung Velmeden fertig stellen, so dass wir jetzt bis auf Kasten 1 alle Modulkästen in Türmen aufeinander stapeln können. Das ist sowohl für die Einlagerung als auch den Transport sehr hilfreich. Seitdem wir diese Bretter haben, die über die eigentlichen Strinwände hinausragen, haben unsere Kästen viel weniger gelitten (Foto wird nachgereicht).
Daneben konnte er den Ablaufberg endgültig einbauen. Dieser war bislang in einem Stück aus MDF gefertigt und ist für die Treffen nur provisorisch aufgelegt und nur fliegend mit einem Gleis versehen worden. Nun haben wir die Lage endgültig festgelegt und den Berg entsprechend zerteilt, damit er auf auf den beiden Kästen fixiert werden konnte. Nebenbei hat Jan noch die Ausschnitte für die Untersuchungsgrube vor dem Lokschuppen auf Gleis 7 und für die beiden Abgänge der Unterführung zum Bahnsteig gesägt - dass dabei auch einige Kabel zerteilt wurden hat der dafür verantwortliche Schreiber dieser Zeilen bereits gestanden.
Gleisbau
Das Gleis auf dem Ablaufberg wird demnächst also fest verlegt. Doch bis dahin sind auch noch die Weichen mit Kleineisen - vulgo zugeschnittene Tackerklammern - zu versehen. Zuvor müssen aber noch hunderte oder eher tausende Löcher mit 0,5 mm Durchmesser von Gerd und Heiner gebohrt werden. Die Gleise auf den Segmente, wo das erledigt ist, konnten bereits farblich behandelt werden. Paul hat uns Rostfarbe und Schwarz besorgt, die zu gleichen Teilen gemischt, als Schwellenfarbe mit der Airbrush aufgetragen wird. Markus hat sich über zwei Tage dieser Aufgabe angenommen. Das endgültige Finish werden die Gleise erhalten, wenn wir die Schienenprofile nach dem Schottern noch rostfarben lackieren. Dort wo wir die Stahlschwellen nachgebildet haben, werden diese nur mit der Rostfarbe gespritzt. 

Landschaftsbau
Während Hans-Jürgen und Klaus sich damit beschäftigt haben, die noch gänzlich "leeren" Modulkästen mit Landschaftskonturen aus Styrodur zu versehen, habe ich den Bachdurchlass auf Kasten 2 aus dem hervorragenden Gipsmodell von Vampisol eingebaut. Der hohe Damm war an dieser Stelle ausgespart worden, so dass die Portale nach dem Anpassen der Flügelmauern und einer farblichen Vorbehandlung eingesetzt werden konnten. Das Bachbett wird vorerst aus einem schwarz lackierten Stück Styrodur dargestellt. Es fehlt noch die eigentliche Röhre, die demnächst aus schwarzem Tonpapier das Durchscheinen der hellen Kasteninnenseiten verhindert. Schließlich wurde noch die Landschaft durch Passstücke aus Styrodur ergänzt und zum Schluss noch mit Modellgips ergänzt. Einer endgültigen Farbgebung steht jetzt nichts mehr im Wege …

Dienstag, 1. Mai 2007
Was bisher geschah (3) - Bericht über die AG in Hp1
Die Walburg AG
Lars-Christian Uhlig in Hp1 Modellbahn 4/2005
Anfänge und erste Ideen
Als Martin Balser und René Pabst mich auf dem Herbsttreffen 2003 in Garbsen mit einer großen Planrolle unter dem Arm fragten, ob ich Lust an einem großen Gemeinschaftsprojekt hätte, wollte ich bereits dankend ablehnen, weil mein eigener Modul-Bahnhof Epterode über den Status des funktionierenden Rohbaus noch nicht hinausgekommen war. Als sie dann aber ihren Plan ausrollten, erkannte ich genau den Bahnhof, von dessen Nachbau ich bereits vor fast fünfzehn Jahren geträumt hatte: Walburg (Hess-Nass). In diesem Bahnhof, an der Strecke von Kassel nach Eschwege gelegen, mündeten die Nebenbahnen von Großalmerode-West – mitsamt dem Bahnhof Epterode – und die Gelstertalbahn von Eichenberg kommend ein, wobei sich die sich die beiden Strecken zuvor im Bahnhof Velmeden vereinigten. Also handelte es sich eigentlich um das klassische, fast schon langweilige Thema eines Bahnhofs mit abzweigender Nebenstrecke – wenn, ja wenn dort nicht auch ein Ablaufberg existiert hätte mit einer Verteilgruppe aus lediglich fünf Stumpfgleisen. Dazu kam noch eine Lokstation mit Rechteckschuppen, eine kleine Ortsgüteranlage mitsamt Bahnmeisterei und ein Zechenanschluss. Da der Ortsverkehr relativ gering war, bot sich ein Nachbau von Walburg als kleiner Güterknoten für den FREMO geradezu an. Ich hatte gezwungener Maßen aber wieder Abstand vom Bau dieses im Original etwa 1,5 km langen Bahnhofs genommen, weil er selbst mit dem damals erhältlichen Weichenmaterial und starker Längenverkürzung mit etwa zehn Metern meine eigene Möglichkeiten bei weitem überstiegen hätte. Am (vorläufigen) Ende blieb die Faszination, die Walburg auf mich ausgeübt hat aber immer erhalten; und das nicht nur bei mir, denn in verschiedenen Zeitschriften wurden immer wieder Pläne für den Nachbau publiziert. Es dauerte also nicht sehr lange, dass ich meine Unterstützung für das Projekt Walburg zusicherte.
Mittels Mundpropaganda, unterstützt durch das hervorragende Planmaterial über den Bahnhof, konnte alsbald eine handvoll weiterer Mitstreiter begeistert werden. Bald schon war klar, dass eigentlich nur ein möglichst maßstäblicher Nachbau in Frage kommt, der auch die landschaftliche Situation mit Dämmen und Einschnitten, ja sogar die Steigungen im Bahnhofsbereich wiedergeben solle, wenn man schon in einer Gruppe baut. Da sich unter uns auch einige „Signalabhängige“ befanden, sollte nicht nur der Bahnhof in seiner Umgebung, sondern darüber hinaus auch die gesamte Sicherungstechnik nachgebildet werden, um später auch einen vorbildgerechten Betrieb durchführen zu können.
Am Rande von mehreren FREMO-Treffen und durch einen Aufruf im Hp1 konnten weitere Interessenten für unser Projekt gefunden werden, von denen sich schließlich zehn im Januar 2004 am Bahnhof Walburg zu einer ausführlichen Begehung trafen. Anschließend wurden in einer Gaststätte die Ziele, die bereits in einer eigens eingerichteten Mailingliste diskutiert worden waren, ein grober Zeitplan, aber auch erste konkrete Planungen für die Realisierung verabschiedet. Jedes Mitglied der Walburg AG unterzeichnete die gemeinsamen beschlossenen Regeln und erklärte sich bereit, einen monatlichen Beitrag für die Finanzierung des Baus zu leisten, den wir bis zum Jubiläumstreffen des FREMO im Herbst 2006 abschließen wollten.
Unsere Ziele
Ein maßstäblicher Nachbau war in Zeiten, in denen maßstäbliche Weichen als Bausätze lieferbar sind – schließlich ist Joachim Wahl auch Gründungsmitglied unserer Gruppe – gar kein Diskussionspunkt, genauso wie der Selbstbau aller Gebäude und die großzügige Darstellung der realen Landschaft. Die Standards der Gruppen H0fine, FREMO:87 und H0-RE-QS wurden Orientierungspunkte für uns. Bei der Wahl der Norm gab es überraschenderweise auch Einklang, es kam nur H0-Europa nach NEM 310 in Frage, obwohl einige von uns hauptsächlich bei anderen Normen (FREMO:87 oder H0fine) zu Hause sind. Aber schließlich wollen wir richtigen Betrieb mit vielen Wagen, langen Zügen und vielen Mitspielern machen können, wie es ihn bislang nur bei H0-Europa gibt. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch ein vorbildgerechter Einsatz von Sicherungstechnik, wie er seit einigen Jahren im FREMO zunehmend diskutiert und bei kleineren Projekten auch realisiert worden ist. Mit unserem Projekt wollen wir die Sinnfälligkeit von Sicherungstechnik gerade für größere Betriebsstellen nachweisen. In Walburg existierten zwei mechanische Stellwerke (Wf im Empfangsgebäude und Ww am Bahnhofskopf in Richtung Kassel), die wir ebenfalls nachbilden wollen. Obwohl die Weichen motorisch gestellt werden, planen wir die funktionsfähige Nachbildung der Hebelbänke. Das Baumuster eines Hebels im Maßstab 1:5 existiert bereits, Lösungen für die Verschlussmechanik müssen allerdings noch gefunden werden.
Planung und Arbeitsteilung
Die Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft wohnen sehr weit verstreut, so dass wir uns Methoden für die Arbeitsteilung überlegen mussten. Wir vereinbarten, wer für Teilbereiche wie Planung, Weichen- und Gleisbau, Holzarbeiten, Gebäude- und Landschaftsbau federführend ist. Dabei sollte jeder einzelne seine besonderen modellbahnerischen Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen können, aber jeder auch vom anderen lernen. Möglichst viele Arbeiten sollten dezentral allein oder in kleinen Teams erledigt werden.
Die Planung der Segmente erfolgte auf Grundlage der originalen Lagepläne des Bahnhofs in seinem Zustand von 1963. Ausgehend von den Weichenplänen hat Heiner Tonndorf „unser“ Walburg dort verkürzt, wo immer es ging. Als Raster haben wir Segmentgrößen von maximal 1 x 1,5 m angenommen, um möglichst wenige Trennungen in den Weichenstraßen zu haben. Am Ende haben sich immer noch 16 Kästen ergeben, die insgesamt eine Fläche von etwa 16 x 6 m einnehmen. Um den Bahnhof mit seinen großzügigen Bögen in Richtung Kassel und Großalmerode auch möglichst realistisch in die Landschaft einzupassen, hat René eine Kleinstkontrollanlage gebaut, mit deren Hilfe wir die Planung der Segmente nochmals verfeinert haben.
Nachdem der Lageplan fertig war, wurde eine akribische Planung aller Kästen angefertigt. Jedes Holzteil war folglich bekannt, als wir dem Zusägen aus 12 mm starkem Birkensperrholz in einer Schreinerei und schließlich dem Bau der Kästen in der Werkstatt von Jan Bruns in Fulda begonnen haben. Dabei sind wir mit der Größe der einzelnen Kästen ganz sicher an die Grenzen unserer Möglichkeiten gestoßen. Mit der zunehmenden Zahl von Kästen wurde die Bewegungsfreiheit in der Werkstatt immer geringer, und dazu sind die einzelnen Teile nicht gerade leicht zu handeln. Aber jeder Versuch, die Kästen leichter zu machen, ging zu Lasten der Stabilität.
Parallel zum Bau der Kästen, wurden von mehreren Mitgliedern die Weichen aus Bausätzen von Modellwerk gebaut, einige davon wurden für dieses Projekt erstmals konstruiert. Auch die ersten Gebäude wie das Stellwerk Ww und der Lokschuppen sind bereits entstanden.
Es war uns aber von Anfang an klar, dass wir nicht nur für das spätere Lagern, sondern bereits für den Bau des Bahnhof Räumlichkeiten benötigen, die zumindest den Aufbau einiger Kästen am Stück ermöglichen müssten. Glücklicherweise konnte uns Joachim Wahl in seiner Werkstatt in Stadthagen für einige gemeinsame Bastelwochenenden den benötigten Platz für die Module und unsere Luftmatratzen zur Verfügung stellen. Hier konnten wir erstmals die Rohbaukästen auf eigene Beine stellen. Da wir mit dem Bau der Einfahrt aus Richtung Kassel begonnen haben, ergab sich die beeindruckende Perspektive über mehrere Segmente hinweg mit der großzügigen Kurve und dem dort sehr bewegten Gelände. Nach Grundierung der Kästen, konnten wir mit dem Verlegen der ersten Gleise beginnen. Mit voranschreitender Gleisverlegung folgten die Elektrik und der Rohbau der Landschaft. Es hat sich gezeigt, dass vor allem diese gemeinsamen Bastelwochenenden wichtig und notwendig für das Vorankommen bei diesem großen Bahnhof sind, und andererseits sind die Ergebnisse sehr motivierend für jeden einzelnen bei der Arbeit zu Hause.
Aussicht
Wir haben bereits am Rande von zwei FREMO-Treffen einzelne Kästen präsentiert. Auf der Jahrestagung 2005 in Hochdorf-Assenheim haben wir sogar Rollversuche für das Ablaufen durchführen können. Auch in Zukunft planen wir, bis zur Fertigstellung von Walburg mit Teilen oder auch dem gesamten Bahnhof für Probeaufbauten an Treffen teilzunehmen. Ein erster richtiger Probebetrieb ist zur Zeit für den Frühsommer 2006 geplant, so dass wir bis zum Jubiläumstreffen „reif“ für ein großes Arrangement sind. Hier wollen wir dann die Leistungsfähigkeit von Walburg als Knoten in einer Nebenbahn unter Beweis stellen. Martin Balser hat bereits ein Konzept dafür entwickelt, wie mit Hilfe des Ablaufbergs drei Güterzüge aus allen Richtungen vollständig zerlegt und neu gebildet werden können. Um das in einem üblichen FREMO-Fahrplan mit seiner Zeitverkürzung durchzuführen, ist es aber notwendig, dass der Ablaufberg von Walburg funktionsfähig nachgebildet wird. Auch wenn wir anfangs einen funktionierenden Ablaufbetrieb nicht unbedingt erzwingen wollten, so scheint es nach den ersten Versuchen doch möglich zu sein. Dazu benötigen wir allerdings Wagen, welche die immer wieder geforderten Mindestgewichte, korrekte Radsatzinnenmaße und leichtgängige Kupplungen besitzen. Dazu kommt noch eine gewisse Leichtgängigkeit, die sich durch qualitativ hochwertige Radsätze oder auch schon den Einsatz eines Tropfens Öl in den Achslagern erreichen lässt.
Die Vorstellung, auf dem maßstäblichen Nachbau des Bahnhofs Walburg einen funktionierenden Ablaufbetrieb durchzuführen, während der Zugbetrieb vorbildlich gesichert in drei Richtungen abläuft, ist unsere gemeinsame Vision für das Jahr 2006. Die Größe des Bahnhofs und die Komplexität beim Betriebsablauf benötigen dabei immer mehr als zwei Hände. Also haben wir uns von Anfang an zu einer Gruppe zusammen getan. Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der einzelnen Mitglieder, ergänzen wir uns gegenseitig. Wichtig ist uns aber auch der Austausch von Wissen und die Weitergabe von modellbauerischen Fertigkeiten auf den gemeinsamen Treffen, so dass jeder auch über das Projekt hinaus Nutzen aus unserem Tun ziehen kann. Natürlich suchen wir auch weiterhin noch Mitstreiter, die das Projekt tatkräftig, finanziell oder einfach nur ideell unterstützen wollen. Da zur Zeit bereits alle unsere Kapazitäten mit den Holzarbeiten und der Gleisverlegung gebunden sind, geht die Entwicklung des mechanischen Stellwerks nicht so recht weiter. Möglicherweise werden wir deshalb den Bahnhof zuerst auch mit einem konventionellen Stellpult ausstatten müssen. Falls aber jemand Interesse hat, unsere Gruppe zum Beispiel bei dieser Entwicklung zu unterstützen, so kann er sich gerne an uns wenden.